für michael klein

eine einleitung ohne ende

 

der feuersalamander

oder

michl und die starken männer

 

 

ein tiroler lurch. der feuersalamander. „salam ander!“ rufen die integrierten muslime unserem helden am bergisel zu. aber wie machens die integrierten piefkes?

 

„feuer“ rief der  luxemburger kommandant michel eiffes und da seine franzosige erschießungstruppe in matua  zu deppet war, unseren helden auch korrekt zu erschießen, nahm selbiger eiffes die pistole in die hand und drückte aus kurzer distanz ab.

 

was aber ist eine kurze distanz? was eine shortyge länge? kurz geschossen ist lang geübt? oder: kurz hat geübt, wer lang geschossen?

 

jedenfalls war er dann tot. und bis heute erschießen wir ihn jedesmal aufs neue und mit dem segen des lieben gottvaters, welcher durch seine vielen stellvertreter und Innen immer alle heiligen gewehrer segnen und taufen lässt, also bis heute mehrmals im jahr schießen die schützen symbolisch noch einmal, sicher diesmal und mit ernster miene und unscharfen minen, den ander in den himmel, wo er neben dem herzen jesu und dem himmelgigger und allen anderen, seinen ihm gebührenden platz einnimmt. „salam ander!“ also rufen die immigrierten und integrierten muslime und muslimas unserem helden zu. „feuer“! rufen sie vorher nicht, weil dies ja der kommandant der schützen ruft.

 

was aber sollte dies alles mit unserem heute zu feiernden geburtstagskind zu tun haben? weil, bei allem respekt, was rufen wir unserem professor klein zu: “salam klein”, oder “salam michael” klingen jetzt nicht sehr… wenn auch: sala mi, salami sozusagen als spitzname, der sache schon etwas näher kommen würde. stammt doch die kleinsche lebensbegleiterin aus jenen tiefwelschen landschaften, wo anstatt wie  kleopatra in eselsmilch zu baden und damit der ewigen jugend zu frönen, die frauen des esels faschiertes in die wursthäute schieben, um damit den zugewiesenen gatten deftig gesalzenes fleisch mit auf den lebensweg zu geben. so einfach ist allerdings auch dieser handlungsstrang nicht, welshalb wir ihn zwecks nahendem ende des textes einfach links oder rechts liegen lassen.

 

der “anton aus tirol” hilft ebenfalls nicht weiter. auch weil der  “michl von igls” in einem denkbaren refrain eines  happy birthday songs weder wirklich als ohrwurm taugt noch den akademischen ansprüchen eines distinguierten ehrentextes entsprechen würde. der anton aus tirol ist semiotisch besetzt und lyrisch vorbelastet. gaudeamus igitur, gaudeamus micheal, beides ist in heutigen zeiten weder kurz noch bündig.

 

und so oder ähnlich hat es sich zugetragen, dass der schwedische naturforscher carl von linné die spezies in weiser voraussicht bereits erstmals 1758 beschrieben hat. feuer! salam, ander! ein alpenlurch. laut wikipedia.

 

“du, lass dich nicht verhärten” hatte einst das biermann wolferl geträllert, als wir ihm noch feurig und flammig zugehört hatten. das wolferl ist zwar abgedörrt ins deutschdümmelige, du aber, lieber michael, und wir ein bisschen auch mit dir, sind noch nicht erhärtet, noch nicht erstarrt.

 

und somit schleudern wir gemein und zahm unseren grufty- und pensionistenschlachtruf dieser schnöden welt entgegen:

 

weicheier waren wir! weicheier sind wir! weicheier bleiben wir!

 

lieber michael, alles gute